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Nach Obwaldner Wahlen Streit ums Bildungsdepartement?

Die beiden neu gewählten Regierungsräte Daniel Wyler und Christian Schäli wollen beide den gleichen Posten.

Legende: Audio Nach den Wahlen: Jetzt geht es um die Verteilung der Departemente abspielen. Laufzeit 1:53 Minuten.
1:53 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 09.04.2018.

Nachdem die Sitze im Obwaldner Parlament verteilt sind, geht es nun um die Verteilung der Departemente. Da die bisherigen Regierungsmitglieder (Finanzdirektorin Maya Büchi, Sicherheitsdirektor Christoph Amstad und Baudirektor Josef Hess) voraussichtlich ihre Ressorts behalten wollen, ergäbe das Vakanzen bei der Bildung und der Volkswirtschaft. Diese Departemente sind nach den Rücktritten der Bisherigen Niklaus Bleiker und Franz Enderli frei.

Der frisch gewählten Christian Schäli (CSP) und Daniel Wyler (SVP) schielen dabei beide auf denselben Posten:

Ich habe bereits während dem Wahlkampf gesagt, dass die Bildung mir nahe steht.
Autor: Christian SchäliCSP
Die Bildung liegt mir durch meine jahrelange berufliche Erfahrung. In der Volkswirtschaft bin ich in Obwalden hingegen nicht so stark verankert.
Autor: Daniel WylerSVP

Streit um die Departementsverteilung werde es aber nicht geben, sagt Schäli: «Wir werden uns finden. Schliesslich muss man sich am Ende für jene Person entscheiden, welche am besten zum Departement passt.»

Ob das bei der Bildung dann der CSP- oder der SVP-Vertreter sein wird, wird sich voraussichtlich noch diesen Monat klären.

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