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Naturmuseum Luzern Alles dreht sich um den Wolf

Die Sonderausstellung «Wolf» befasst sich mit der Geschichte des Wolfs und seinem Verhältnis zum Menschen.

Frau steht neben einem ausgestopften Wolf
Legende: Sie steht dem Wolf neutral gegenüber: Britta Allgöwer, Direktorin des Naturmuseums Luzern SRF

Kaum ein anderes Tier polarisiert die Menschen derart wie der Wolf. Fast 150 Jahre war der Wolf in der Schweiz nicht mehr präsent. Mit der Rückkehr seiner natürlichen Beutetiere, insbesondere des Rothirschs, ist auch der Wolf wieder da.

Wölfe in der Schweiz

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Wolfsrudel
Legende:Vier Rudel sind in der Schweiz bekanntZVG/ Klaus Robin

In den letzten zwei Jahren konnten in der Schweiz 44 Wölfe genetisch nachgewiesen werden: 21 Weibchen und 23 Männchen. Bekannt sind vier Rudel, drei davon hatten im 2017 Nachwuchs (Stand April 2018, © KORA). Am bekanntesten ist das Calanda-Rudel in Graubünden. Es ist das Schweizer Pionier-Rudel und Sinnbild für die Wiederbesiedlung der Schweiz durch den Wolf im 21. Jahrhundert. Wölfe sind jedoch auch in der Zentralschweiz unterwegs. Der erste Rückkehrer, das Männchen M20, hielt sich von 2009 bis 2012 im Gebiet rund um den Glaubenberg auf.

Das Naturmuseum Luzern zeigt zwei Wanderausstellungen aus Freiburg und aus Bern. Sie zeigen einerseits die Biologie des Wolfes, seine Geschichte, aber auch das Verhältnis der Menschen zum Raubtier und die politische Diskussion, die der Wolf auslöst.

Ausstellung ohne vorgefasste Meinung

Ziel sei es, dass sich das Publikum selbst ein Bild machen könne, sagt Britta Allgöwer, Direktorin des Naturmuseums Luzern. «Es ist wichtig, dass wir Fakten aufzeigen, über die Wiederkehr des Wolfes informieren - und die Konflikte aufzeigen. Und es ist wichtig, dass wir als Museum eine neutrale Haltung einnehmen».

In der Ausstellung kommen verschiedene Protagonisten zu Wort: Ein Wildhüter, eine Tierpräparatorin, ein Schafzüchter oder eine Hirtin.

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