Verkehrssicherheit Neue Höhenkontrolle beim Südportal des Seelisbergtunnels

Um Beschädigungen an der Einrichtung des Seelisbergtunnels zu verhindern, wird neu die Höhe der Richtung Norden fahrenden Lastwagen automatisch kontrolliert. Zu hohe Lastwagen werden dann vor dem Südportal gestoppt.

Zwei sich überholende Lastwagen im Seelisbergtunnel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Seelisbergtunnel Richtung Norden ist sechs Zentimeter tiefer als auf der Fahrbahn Richtung Süden. Keystone

Der Tunnel der Autobahn A2 Richtung Norden hat ein Lichtraumprofil von 4,33 Metern. Sind Lastwagen höher als die zulässigen vier Meter, können an der Tunneldecke befestigte Signale beschädigt oder heruntergerissen werden. An der Tunnelröhre Richtung Süden gibt es keine Beschädigungen, da diese sechs Zentimeter höher ist.

Wie das Bundesamt für Strassen ASTRA am Dienstag mitteilte, wird ab dem 3. Januar 2017 einige Kilometer vor dem Südportal eine automatische Höhenkontrolle in Betrieb genommen. Ist ein Fahrzeug zu hoch, wird Alarm ausgelöst. Die Kosten für diese Einrichtung belaufen sich auf rund 500‘000 Franken.

Die Polizei wird dann den zu hohen Lastwagen auf die Fahrbahn Richtung Süden lenken und ihn zurück nach Erstfeld zum dortigen Schwerverkehrszentrum geleiten. Für das Wendemanöver müssen kurzzeitig beide Fahrbahnen gesperrt werden.