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Stadtpräsident Beat Züsli: Darum soll ein Hotel das strukturelle Defizit des Eiszentrums beheben
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 01.05.2020.
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Neue Idee für Luzerner Eisfeld Eiszentrum soll sich aus roten Zahlen befreien

Das Regionale Eiszentrum Luzern ist chronisch defizitär. Ein Hotel neben der Eishalle soll das nun ändern.

Eine Eishalle zu betreiben ist eine aufwändige Angelegenheit: Die Regionale Eiszentrum AG Luzern (REZ AG), die im Luzerner Tribschenquartier das Regionale Eiszentrum betreibt, fährt Jahr für Jahr ein Defizit von rund 300'000 Franken ein – trotz Einnahmen aus Eintritten, Vermietungen, Werbung und Veranstaltungen. Die Stadt Luzern leistet jährlich einen Beitrag, um dieses Betriebsdefitzit etwas zu reduzieren; im Budget 2020 sind dafür 110'000 Franken vorgesehen.

Statt Parkplätzen ein Hotel oder Büros

Nun will die Stadt aber einen Schritt weitergehen, um den «kostenintensiven Eisbetrieb langfristig zu sichern», wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Das städtische Grundstück neben dem Eiszentrum – auf dem sich heute ein Parkplatz befindet – soll im Baurecht an die REZ AG abgegeben werden.

«Im Vordergrund steht im Moment, dass die REZ AG zusammen mit einem privaten Investor auf dem Grundstück ein Hotel baut, oder Dienstleistungsgebäude mit einem Wohnanteil», sagt Stadtpräsident Beat Züsli. Die Erträge daraus sollen der REZ AG helfen, das chronische Defizit zu beseitigen.

300'000 Franken Baurechtsszins an die Stadt

Die REZ AG soll jährlich einen Baurechtszins von mindestens 300'000 Franken an die Stadt abliefern, möglicherweise auch mehr – im Gegenzug will die Stadtregierung der Betreiberfirma wiederum einen jährlichen Beitrag von 300'000 Franken gewähren.

Laut Stadtpräsident Züsli ist auf dem Grundstück neben der Eishalle ein Gebäude von maximal 21 Metern Höhe möglich. Um eine «städtebaulich hohe Qualität» zu gewährleisten, soll ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden.

Nötig ist dazu aber erst noch die Zustimmung des Stadtparlaments: Es muss die Umzonung des Grundstücks und die Baurechtsverträge genehmigen. Beraten wird es die Vorlage voraussichtlich in der Sitzung vom 4. Juni.

Regionaljournal Zentralschweiz, 1. Mai 2020, 12:03 Uhr;

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