Neue Lungern-Turren-Bahn hofft auf mehr Wandertourismus

Seit rund 100 Tagen ist die neue Luftseilbahn Lungern-Turren in Betrieb. Die Betreiber ziehen zwar eine positive erste Bilanz, dennoch rentiert die Bahn noch nicht. Offen ist auch weiterhin, was mit dem Sessellift auf Schönbüel passieren soll.

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Bildlegende: Nach 100 Tagen sind die Betreiber der neuen Lungern-Turren-Bahn zufrieden. Keystone

2014 war der Schock in Lungern gross: Die Panoramawelt Lungern-Schönbüel war am Ende und musste Konkurs anmelden. Seit dem April allerdings fährt wieder eine Bahn von Lungern auf den Turren. Der Investor Theo Breisacher hatte den unteren Teil der konkursiten Anlage übernommen und komplett revidieren lassen.

Nach 100 Tagen Betrieb zieht Geschäftsführer Stephan Wagner eine grundsätzlich positive Bilanz. Trotz des schlechten Wetters im Juni seien die Besucherfrequenzen der Luftseilbahn gut. Grosse Gewinne könne man aber noch nicht erwarten, da auch die Gastro-Infrastruktur noch neu aufgebaut werden müsse. Man sei auf Kurs.

Kein Käufer für Sessellift

Nach wie vor keine Lösung zeichnet sich allerdings für den Sessellift nach Schönbüel ab. Man suche weiterhin nach einem Käufer, der die Anlage übernimmt und zurückbaut, erklärt die Korporation Lungern auf Anfrage. Ziel ist, den Sessellift bis im Winter abzureissen.