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«Es ist nicht so, dass wir bisher nichts gemacht hätten im Bereich Cyber-Kriminalität», Sicherheitsdirektor Paul Winiker.
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Neue Sicherheitsstrategie Trotz Sparkurs: Mehr Geld für Personal, Gefängnis und Stützpunkt

  • Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern hat eine Sicherheitsstrategie für die nächsten Jahre ausgearbeitet.
  • Die Strategie solle der anspruchsvollen Aufgabe – die Bereitstellung der Sicherheit – eine klare, zukunftsorientierte Richtung geben.

Einige der Themen, mit welchen sich die Sicherheitsstrategie befasst, sind Cyber-Kriminalität, potenzielle Terrorgefahr, Jugendgewalt oder Gewalt im öffentlichen Raum. Die Strategie sei in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit den Dienststellenleitern der kantonalen Verwaltung erarbeitet worden.

Internet-Kriminalität: Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft und der Verwaltung bringe neben Vorteilen auch Gefahren und Risiken mit sich. So nehme die Anzahl der Straftaten im Bereich der Internet- oder Cyber-Kriminalität zu.

Deshalb haben die Luzerner Staatsanwaltschaft sowie die Polizei den Auftrag erhalten, bis im kommenden Herbst Analysen zu erstellen: Wie gross ist der Bedarf an Aus- und Weiterbildung? Wie viele zusätzliche Ressourcen werden zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität benötigt? Die Investitionen will Regierungsrat Paul Winiker über mehrere Jahre versuchen zu realisieren.

Sicherheitszentrum Sempach: In den vergangenen Jahren wurden im Kanton Luzern einige Infrastruktur-Vorhaben sistiert. So etwa das Sicherheitszentrum Sempach, welches Bevölkerungsschutz und Teile der Luzerner Polizei an einem Standort konzentrieren sollte. Hier sei der Handlungsbedarf nach wie vor vorhanden. Die Sanierung des Ausbildungszentrums des Zivilschutzes in Sempach sei unausweichlich.

Neuer Stützpunkt: Anstelle des Verkehrspolizei-Stützpunktes Sprengi, der den heutigen Anforderungen nicht mehr zu genügen vermag, soll in Rothenburg Station ein Neubau erstellt werden. Geplant ist, dass neben der Verkehrspolizei auch das Kommando, der Bereich Planung und Einsatz sowie Teile von Technik und Logistik in Rothenburg konzentriert werden.

Wauwilermoos: Auch dieJustizvollzuganstalt Wauwilermoos ist in die Jahre gekommen. Nach 30 Jahren stehe eine umfassende bauliche Sanierung der Gefangenen-Pavillons und des Verwaltungsgebäudes an. Zugleich soll die Anzahl an Haftplätzen von 65 auf 90 erhöht werden. «Damit tragen wir einerseits den aktuellen Prognosen Rechnung, andererseits verbessert dieser Ausbau die Wirtschaftlichkeit der Justizvollzugsanstalt markant», so Regierungsrat Winiker.

Vernetzung: «Vision 2025» nennt sich ein Projekt der Zentralschweizer Polizeidirektoren-Konferenz. Die Idee dahinter ist eine gemeinsame Leitstelle der Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden in Luzern. Sie soll die Einsätze von Polizei, Sanitätsnotruf 144 und Feuerwehr zentral koordinieren. Dieses Projekt biete mittelfristig ein grosses Sparpotenzial für die angeschlossenen Kantone.

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