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Neue Technologie Spezielle Messtechnik bei der Zentralbahn

Die Zentralbahn hat einen Zug mit einem Messsystem russischer Machart ausgerüstet, das in Echtzeit Daten über den Zustand der Gleise liefert. Als erste Bahn in Westeuropa setzt das Zentralschweizer Unternehmen das Instrument bei einem Passagierbetriebszug ein.

Bei Reisegeschwindigkeit vermisst die Technik die Gleise und das Schienenprofil, wie die Zentralbahn am Donnerstag bei der Präsentation der Technologie in Luzern erklärte. Sechs Lasersensoren liefern alle 25 Zentimeter Daten.

Damit erhält die Bahn die Qualitätsmerkmale der Fahrbahn und kann Abweichungen feststellen und lokalisieren. Das hilft einerseits bei allfälligen Reparaturen. Anderseits lässt sich dadurch der Fahrbahnzustand prognostizieren. Unterhalt und Erneuerungen können somit präziser, effektiver und effizienter angegangen werden.

Zwei Sitzplätze weniger

Bisher geschah die Überprüfung einerseits durch eine visuelle Kontrolle des Unterhaltspersonals und anderseits einmal jährlich durch eine Installation auf einem Gleisbaufahrzeug.

Das neue Projekt kostet 650'000 Franken. Die Sensoren an der Unterseite des Zugs übermitteln ihre Messdaten direkt in einen im Zug eingebauten, mannshohen Technikkasten. Dafür mussten zwei Sitzplätze weichen. Per Mobilfunk gelangen die Daten zur Aufbereitung und Analyse nach Stansstad.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Ich hoffe "der Kasten" sieht und spührt auch wenn die Kofferung etwas locker ist oder die Weichen genug gefettet oder die Schrauben richtig angezogen sind oder auch einmal eine Schweissnaht an der Schienenkopf-Unterseite. Natürlich erkennt er auch kappute Unterhaltsschachtdeckel angeschliffene oder offene Kabel und Drahtzüge, herabhängende Äste oder loses Gestein am Bahnbord etc. etc. Ich vertraue lieber auf zwei Patrouilleure die "ihre" Strecke kennen.
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