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Andreas Gabriel, Geiger von Ambäck: «Wir machen einfach die Musik, die uns gefällt.»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 28.11.2019.
abspielen. Laufzeit 04:35 Minuten.
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Neue Volksmusik mit Ambäck «Wir machen unsere Musik - und das Publikum mags»

Das innovative Volksmusiktrio «Ambäck» präsentiert eine neue CD. Dabei loten die Musiker die Grenzen der Volksmusik aus.

Markus Flückiger, Andreas Gabriel und Pirmin Huber sind grosse Namen in der Schweizer Volksmusik: Der Schwyzerörgelispieler, der Geiger und der Bassist gehören dabei auch zu den Exponenten der sogenannten neuen Volksmusik. Alle drei kennen die Wurzeln der Volksmusik und können diese alten Melodien auch spielen. Mit ihren Kompositionen entwickeln sie die Tradition aber auch weiter.

Mit Geigenmusik aus dem Muotatal fing alles an

Und so ist die Formation denn auch entstanden: «Markus Flückiger gab mir alte Aufnahmen von Predigers Josef», erzählt Andreas Gabriel. Dabei handle es sich um typische Geigenmusik aus dem Muotatal von einem Mann, der am Stammtisch immer viel zu erzählen gehabt habe - deshalb «Predigers Josef». «Diese Musik hat uns sehr fasziniert - und wir wollten sie spielen», sagt Gabriel. Da habe nur noch ein Bassist gefehlt, und hier sei klar gewesen, dass Pirmin Huber der richtige sei.

Früh kamen eigene Kompositionen

Angefangen habe also alles mit alter Musik. Sehr schnell hätten sie bei «Ambäck» aber auch begonnen, eigenen Kompositionen zu spielen. «So entstand eine Mischung aus der urchigen Musik und unseren moderneren Kompoisionen.»

Eine ruhige Ballade zwischendurch tut gut.
Autor: Andreas GabrielGeiger von Ambäck

Dabei finde er auch, dass die drei Instrumente Geige, Örgeli und Kontrabass einen sehr passenden Klang ergeben. «Wer aber bei den eizelnen Melodien den Lead hat, das entwickeln wir während den Proben», erzählt der gebürtige Nidwaldner Andreas Gabriel. «Dabei kann durchaus auch der Kontrabass Mal die Melodieführung übernehmen.»

Virtuose und ruhige Nummern wechseln sich ab

«Grundsätzlich kann man sagen, dass wir einfach jene Musik machen, die uns gefällt», sagt Andreas Gabriel. Dabei habe man kein bestimmtes Zielpublikum. «Wir hoffen einfach, dass es ein Publikum für unsere Musik gibt.»

Bei der Stückauswahl findet Andreas Gabriel auch den Ausgleich zwischen virtuosen und ruhigen Nummern sehr wichtig. «Die schnellen Stücke sind anspruchsvoll - zum Spielen und Hören. Da tut eine ruhige Ballade zwischendurch sehr gut.»

Dieses Spektrum ist nun auch auf der neuen CD «Chreiselheuer» zu hören. Eine Produktion, auf welcher die bekannten Musiker ihr Können präsentieren - und beweisen, mit wie viel Gefühl sie urchige und neue Volksmusik interpretieren.

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