Neue Züge fahren ab dem Fahrplanwechsel durchs Entlebuch

Wer mit Zug und Bus unterwegs ist, muss sich teilweise an neue Zeiten gewöhnen. Der grösste Fahrplanwechsel im Öffentlichen Verkehr seit zehn Jahren bringt in der Zentralschweiz zwar wenige Änderungen. Es gibt aber neue Verbindungen und neues Rollmaterial.

Der Fahlplanwechsel war gemäss der SBB der anspruchsvollste seit der Einführung der Bahn 2000 im Jahr 2004. Am Sonntag gab es gemäss der SBB keine Pannen. Die richtige Bewährungsprobe steht nun aber am ersten Werktag an.

Gross umgewöhnen müssen sich Pendler in der Zentralschweiz nicht. Die Zeiten bleiben vielerorts in etwa gleich. Hingegen gibt es neue Verbindungen und neues Rollmaterial.

Auf der Strecke Luzern-Bern beispielsweise ersetzt die BLS ältere Zugskompositionen durch moderne «Lötschberger». Für diese Änderung beim Rollmaterial hatte sich der Regionalentwicklungsverband Region Luzern West seit Jahren eingesetzt.

Gruppe von Männern steht an einem Bahnhof neben einem modernen Zug. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vertreter der Region Luzern West begrüssen die neue Zugskomposition in Wolhusen. zvg

«Wir hatten in den letzten Jahren eine unschöne Situation mit vielen Verspätungen und Zugsausfällen», sagt Guido Roos, Geschäftsführer der Region Luzern West. Die Zugskompositionen seien teilweise 50 Jahre alt und störungsanfällig gewesen. «Nun haben wir berechtigte Hoffnungen, dass diese Zeiten vorbei sind.»