Neuer Plan regelt die Nutzung von Luzerner Wäldern

Mit dem Waldentwicklungsplan regelt die Luzerner Regierung flächendeckend, wie jeder Wald genutzt und gepflegt werden soll. Als letztes Teilstück liegt jetzt auch der Plan für das Waldgebiet der Region zwischen Rigi, Wolhusen und Eschenbach vor.

Blick aus einem Wald an der Rigi-Flanke Richtung Bürgenstock und Pilatus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Erholungsraum und Schutz: Ein Plan regelt die Nutzungen der Luzerner Wälder. Keystone

Für die Wälder in der Region Luzern hat die Regierung erstmals einen Entwicklungsplan verabschiedet. Dieser weist auch auf Nutzungskonflikte hin. So wollen Biker und Reiter künftig auch unbefestigte Pfade nutzen dürfen. Der Kanton sucht nun naturverträglichen Lösungen.

Zusammenarbeit mit Bevölkerung, Eigentümern und Verbänden

Der am Dienstag publizierte Waldentwicklungsplan Region Luzern wurde für die rund 8'600 Hektaren umfassenden Wälder zwischen Rigi, Wolhusen und Eschenbach erlassen. Die unter Mitwirkung der Bevölkerung, der Waldeigentümer und von Verbänden entstandenen Ziele und Vorgaben sind für kantonale und kommunale Behörden verbindlich.

Der Plan zeigt auf, was den Wald auszeichnet, was die Herausforderungen für die Nutzung sind und wie der Wald seine Funktionen auch künftig erfüllen kann. Zudem enthält er zudem eine Bestandsaufnahme.