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Polizeikommandant Thomas Armbruster über die Bekämpfung der Cyberkriminalität
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Neuer Zuger Polizeikommandant Cyberkriminalität stellt die Polizei vor neue Herausforderungen

Der Kanton Zug wächst, die Bevölkerung, aber auch die Wirtschaft wachsen stetig. Der Kanton Zug positioniert sich als Crypto-Valley und zieht viele Firmen an, die mit der Blockchain-Technologie arbeiten. Dies stellt auch die Polizei vor neue Herausforderungen, vor allem im Bereich der Cyberkriminalität.

Massnahmen gegen Cyberkriminalität

Im Jahr 2017 sind doppelt so viele Anzeigen wegen Cyberkriminalität eingegangen wie noch im Vorjahr, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Polizei. Die Zuger Polizei sei sich der Entwicklung der Cyberkriminalität sehr bewusst, sagt Thomas Armbruster, der seit 50 Tagen als Polizeikammandant im Amt ist. «Es ist eine rasante Entwicklung, insbesondere das Thema Blockchain, aber auch Kryptowährungen.»

Die grösste Herausforderung ist die Internationalität. Wir haben Täter die irgendwo auf der Welt sitzen.
Autor: Thomas ArmbrusterKommandant der Zuger Polizei

Damit die Polizei parat ist um notwendige Ermittlungen aufnehmen zu können, würden sie stark in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden investieren, sagt Armbruster im Gespräch. «Die grösste Herausforderung ist die Internationalität. Wir haben Täter, die irgendwo auf der Welt sitzen, die das Netz oder das Darknet benutzen.» Es sei sehr schwierig diese Täter zurück zu verfolgen.

Mehr Ressourcen für Ermittlungen und Prävention

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden fordert Armbruster mehr Ressourcen für die Ermittlungsarbeit, aber auch für die Prävention. Es wäre sehr wichtig, dass man die Bevölkerung und Schülerinnen und Schüler über den richtigen Umgang mit den Sozialen Medien aufklären könnte: «Was ist erlaubt und was nicht.»

Für die komplexen Fälle arbeite der Kanton Zug auch mit andern Kantonen zusammen. Sie hätten aber auch im Kanton eigene Spezialisten, die eine Informatikerausbildung an der Fachhochschule gemacht haben. Diese Fähigkeiten könne die Polizei bei Ermittlungen nutzen.

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