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Sibylle Roos über das gewinnbringende Engagement für die Gemeinde
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 12.12.2019.
abspielen. Laufzeit 03:19 Minuten.
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Neues Anforderungsprofil Engagement als Gemeinderat: Nicht nur Bürde, sondern auch Chance

Der Verband Luzerner Gemeinden legt ein aktualisiertes Anforderungsprofil für Gemeinderatsmitglieder vor.

Welche Aufgaben erwarten eine Gemeinderätin, welche Anforderungen muss ein Gemeinderat erfüllen? Der Verband der Luzerner Gemeinden VLG stellt möglichen Kandidatinnen und Kandidaten ein neues Dokument zur Verfügung, das solche und viele weitere Fragen klären soll. Am Donnerstag hat der VLG das aktualisierte, achtseitige Anforderungsprofil für Ratsmitglieder präsentiert.
Dabei handelt es sich um ein überarbeitetes Dokument aus dem Jahr 2005. Es soll als Hilfsmittel dienen bei Anfragegesprächen für potenzielle Kandidierende und neutrale Informationen über die Aufgaben als Mitglied einer Exekutivbehörde vermitteln.

Gemeinderäte müssen nicht nur geben

Das Profil enthält daneben auch Angaben über den persönlichen Gewinn für Ratsmitglieder. Dieser reiche von der Möglichkeit zur Weiterbildung über bereichernde Kontakte zu verschiedenen Menschen bis hin zur finanziellen Entschädigung.
Ziel des VLG sei es denn auch, Lust auf ein Gemeinderatsamt zu machen. Es sei eine Aufgabe, bei der man viel gebe, von der man aber auch viel profitiere. In den Luzerner Gemeinden herrsche kein Notstand an Nachwuchs, bisher hätten immer alle Vakanzen besetzt werden können.

Gemeinderäte stehen in engem Kontakt mit der Bevölkerung und können die Zukunft mitgestalten.
Autor: Sibylle BoosPräsidentin VLG

Am 29. März 2020 finden die Gesamterneuerungswahlen für die Gemeinderäte und Stadträte sowie für die Parlamente in Luzern, Emmen, Horw und Kriens statt. In den 83 Luzerner Gemeinden amten derzeit 397 Gemeinderatsmitglieder. Davon sind 33,5 Prozent Frauen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Anforderungsprofil hin oder her, gewöhlt werden leider diejenigen welche am meisten in ihren Wahlkampf investieren. Schade wollen sich viele echt fähige Leute die Politik nicht antun. Das ist mehr als verständlich aber dadurch bekommen wir nur 2. oder 3. Wahl in die Geneindebehörden.
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