Neues Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe

Die Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz braucht ein neues Schulhaus. Vorgesehen ist das neue Ausbildungszentrum auf dem Areal des Kantonsspitals Luzern. Damit der Neubau für 40 Millionen Franken realisiert werden kann, will der Kanton Luzern eine Bürgschaft leisten.

Reto Wyss (links) und Dominik Utiger (rechts) an der Pressekonferenz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bildungsdirektor Reto Wyss und Stiftungsratspräsident Dominik Utiger setzen sich für ein neues Ausbildungszentrum ein. SRF

«Die jetzige Situation mit verschiedenen Schulstandorten in Luzern ist unbefriedigend und wir platzen aus allen Nähten», sagt der Präsident der Stiftung Berufsbildung Gesundheit Zentralschweiz, Dominik Utiger.

Gegenwärtig werden an der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz (HFGZ) rund 570 Personen ausgebildet, der überwiegende Teil davon strebt das Diplom Pflege HF an. Damit der Fachkräftemangel in der Zentralschweiz gedeckt werden können, müsse die Zahl der Studentinnen und Studenten auf über 800 gesteigert werden, sagt der Luzerner Regierungsrat Reto Wyss an einer Medienkonferenz.

Auch der Kanton beteiligt sich

Der fünfgeschossige Neubau auf dem Areal des Kantonsspitals Luzern kostet 40 Millionen Franken. Die Bauherrschaft, die Stiftung Berufsbildung Gesundheit Zentralschweiz, kann die Finanzierung nicht selber stemmen.

Zur Absicherung ist eine Bürgschaft des Kantons Luzern von bis zu 20 Millionen Franken nötig. Sie muss vom Kantonsrat noch gutgeheissen werden. «Der Kanton Luzern muss einen Beitrag leisten und kann sich bei der Ausbildung der Gesundheitsberufe nicht aus der Verantwortung schleichen», sagt Bildungsdirektor Reto Wyss.

Das neue Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz soll 2018 eröffnet werden.