Wallfahrtsort Hergiswald Neues Bauprojekt für Gasthaus auf Hergiswald eingereicht

Die Albert Koechlin Stiftung nimmt einen neuen Anlauf für ein neues Gasthaus auf Hergiswald. Das bestehende, rund 220 Jahre Gasthaus oberhalb von Kriens soll abgerissen und durch einen Holzneubau ersetzt werden. Erarbeitet hat das Projekt der Bündner Architekt Gion A. Caminada.

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Bildlegende: So ist es geplant: Ein vierstöckiger Holzneubau soll das rund 220-jährige Gasthaus ersetzen. zvg/Albert Koechlin Stiftung

Die Luzerner Albert Koechlin Stiftung hat bei der Gemeinde Kriens ein neues Bauprojekt für das Gasthaus Hergiswald eingereicht. Der Wallfahrtsort Hergiswald - oberhalb von Kriens - besteht aus mehreren Bauten: der Wallfahrtskirche mit Kapelle, dem Gasthaus und einem Ökonomiegebäude. Das rund 220 Jahre alte Gasthaus will die Stiftung nun mit einem Neubau ersetzen. Verschiedene Untersuchungen und Gutachten zeigten, dass das Gasthaus nur über wenig alte Bausubstanz verfüge; das Haus sei immer wieder verändert und auch nachlässig behandelt worden, begründet die Stiftung den Abriss.

Geplant ist nun ein Gasthaus mit Restaurant für 60 Gäste, einem Saal, fünf Gästezimmern sowie einer Wohnung für den Pächter. Zusätzlich entsteht im Sockelgeschoss eine Pilgerstube, ein besonderer Raum als Erweiterung des Wallfahrtsortes. Zu den Kosten gibt die Albert Koechlin Stiftung keine Auskunft. Für ein früheres Projekt rechnete sie mit Kosten von sechs Millione Franken, «billiger wird es sicher nicht», heisst es auf Anfrage.