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Urs Raschle: «Natürlich könnte es sein, dass man plötzlich in die Wohnungen sieht von der Seilbahn aus»
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 20.04.2020.
abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
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Neues Verkehrssystem Schwebt bald eine Luftseilbahn über Zug?

Eine Luftseilbahn, welche über die Köpfe der Stadtbewohner schwebt und so die Verkehrsprobleme löst: Diese Idee ist nicht neu und wurde in verschiedenen Städten bereits umgesetzt. Beispielsweise in Südamerika oder in der georgischen Hauptstadt Tiflis.

Gondelbahn über der Stadt Tiflis
Legende: Stadtseilbahnen haben einen schweren Stand. In der georgischen Hauptstadt Tiflis gibt es dies aber schon. Keystone

In der Schweiz scheiterten solche Ideen bisher schon in einem frühen Stadium. Der schwierigen Umstände ist sich auch der Stadtrat Zug bewusst. In seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss schreibt er deshalb, dass ein solches System sowohl städtebaulich, landschaftsschützerisch sowie technisch sehr anspruchsvoll wäre: «Es müsste eine Vielzahl von Hürden überwinden, bis es verwirklicht werden könnte. Unter anderem würde auch die Privatsphäre einiger Einwohnerinnen und Einwohner durch Luftseilbahnen im städtischen Umfeld massiv tangiert.»

Wenn wir die Frage schon anschauen, prüfen wir auch, ob man die Seilbahn ins Ägerital verlängern könnte.
Autor: Urs RaschleStadtrat Zug

Nichtsdestotrotz sei es denkbar, dass die Lösungen für das Mobilitätskonzept in der Stadt Zug «neu gedacht» werde. Und dies sogar über die Stadt hinaus, sagt der zuständige Stadtrat Urs Raschle. Man prüfe auch, ob so eine solche Seilbahn ins Ägerital verlängert werden könnte.

«Verlängerung Zugerbergbahn lohnt sich nicht»

Der Stadtrat geht damit sogar einen Schritt weiter, als dies der Vorstoss von den Alternativen-die Grünen fordert. Dieser verlangt eine Prüfung, ob die bestehende Zugerbergbahn bis zur Stadtbahnhaltestelle Oberwil verlängert werden könnte.

Dies lohne sich nicht, findet der Stadtrat. Eine Prüfung eines neuen Verkehrssystems mit einer Seilbahn mache aber Sinn, auch wenn die Hürden hoch seien. «Wir wollen die Grundlagen schaffen, damit wir dies diskutieren können», sagt Urs Raschle.

Regionaljournal Zentralschweiz, 12:03 Uhr;

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