Nidwalden zahlt Gemeinden knapp 23 Millionen aus Finanzausgleich

Die Nidwaldner Gemeinden erhalten insgesamt 22,9 Millionen Franken aus dem Topf des innerkantonalen Finanzausgleichs. Gut die Hälfte davon liefert die finanzstarke Gemeinde Hergiswil ab. Der Rest stammt vor allem vom Kanton und ein kleiner Teil von Stansstad.

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Bildlegende: Hergiswil ist mit Abstand grösste Gebergemeinde des Kantons. zvg/www.hergiswil.ch

Dank ausserordentlichen Steuererträgen im Rechnungsjahr 2015 stünden im aktuellen Jahr mehr Mittel aus dem innerkantonalen Finanzausgleich zur Verfügung, teilte die Nidwaldner Staatskanzlei am Donnerstag mit. Insgesamt sind es 22,9 Millionenen Franken.

54 Prozent der Summe kommt von der finanzstarken Gemeinde Hergiswil. Stansstad als zweite Gebergemeinde steuert knapp 700'000 Franken bei. 43 Prozent zahlt der Kanton.

Beiträge von insgesamt knapp 15 Millionen Franken erhalten Gemeinden, die eine gewisse Finanzkraft oder eine Mindesteinwohnerzahl nicht erreichen. Es sind dies Beckenried, Buochs, Dallenwil, Emmetten, Ennetmoos, Oberdorf und Wolfenschiessen. Gut 7 Millionen erhalten die Schulgemeinden von Beckenried, Buochs, Dallenwil, Ennetbürgen, Ennetmoos, Oberdorf, Stans und Wolfenschiessen. Weitere gut 800'000 Franken werden für die Naturgefahren-Prävention verteilt.