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Zentralschweiz Nidwaldner Bevölkerung soll wachsen - entlang Hauptverkehrsachsen

1300 zusätzliche Einwohner und 900 neue Arbeitsplätze - das hat sich die Nidwaldner Regierung in ihrem neuen Legislaturprogramm zum Ziel gesetzt. Es steckt die Vorhaben der Regierung bis zum Jahr 2019 ab.

Blick auf die Autobahn und die Bahnlinie bei Stansstad
Legende: Die Nidwaldner Bevölkerung soll wachsen - vorab in bereits besiedelten und erschlossenen Gebieten wie hier in Stansstad. Keystone

Die Arbeitsplätze sollen vor allem im Gebiet Stans und Ennetbürgen sowie ferner in den Gemeinden Stansstad, Buochs und Hergiswil entstehen. Dies geht aus dem neuen Legislaturprogramm 2016-2019 des Regierungsrats hervor.

Die Regierung hält weiter an ihren Zielen fest, dass die Bevölkerung von heute 42'000 Personen bis 2030 um zwölf Prozent und die Zahl der Arbeitsplätze um 15 Prozent zunehmen sollen. Bis 2019 darf die Bevölkerung nicht mehr als drei Prozent oder 1300 Personen wachsen.

Gleichzeitig soll die Mobilität nicht weiter zunehmen.Trotz Wachstum will die Regierung die Zersiedelung eindämmen. Entwickelt werden sollen vor allem die gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Siedlungen. Dichter gebaut werden soll hauptsächlich in Stans und in den Gemeinden Hergiswil, Ennetbürgen, Buochs, Stansstad und Beckenried.

Flugplatz und Bürgenstock im Fokus

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist für die Regierung der Flugplatz Buochs. Dort will sie in den nächsten vier Jahren den Betrieb mit einem neuen Konzept und Betriebsreglement langfristig sicherstellen.

Priorität in der Regierungsarbeit geniesst auch die Realisierung und die Inbetriebnahme des millionenteuren Bürgenstock-Resorts. Die Hotel- und Freizeitanlage von Investoren aus Katar will der Regierungsrat eng begleiten.

In der Finanzpolitik will die Regierung nicht von ihren bisherigen Plänen abrücken. Nidwalden soll weiterhin zu den steuergünstigsten Kantonen der Schweiz gehören.

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