Nidwaldner Grüne auf grosser Kandidatensuche

Mit dem neuen Wahlsystem im Kanton Nidwalden haben Kleinparteien wie die Grünen grössere Chancen, ins Kantonsparlament gewählt zu werden. Dafür brauchen sie aber auch Kandidatinnen und Kanditaten in Gemeinden, in denen die Grünen bis anhin chancenlos waren. Da braucht es einiges an Motivation.

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Bildlegende: Die Grünen erhoffen sich vom neuen Wahlsystem eine bessere Vertretung im Nidwaldner Landrat. Keystone

Nidwaldner Kleinparteien wie die Grünen hatten sich bis vor Bundesgericht gegen das alte Wahlsystem gewehrt, weil ihre Stimmen zu wenig Gewicht hatten. Das höchste Schweizer Gericht gab ihnen Recht. Nun müssen sie genügend Kandidatinnen und Kandidaten auftreiben, um vom Wechsel des Wahlsystems auch wirklich profitieren zu können.

«Für einen Sitz im Kantonsparlament braucht es 250 bis 300 Wählerstimmen. Und da zählen auch Stimmen aus Gemeinden, in denen wir bisher kaum reelle Chancen auf ein Mandat hatten», erklärt Norbert Furrer, Präsident der Nidwalder Grünen.

Deshalb mache es Sinn, auch in Gemeinden wie Dallenwil oder Ennetmoos Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen.

34 Kandidaten sind Wunschziel

Das Ziel der Grünen Parteileitung ist es, 34 Kandidierende auf die Listen schreiben zu können. Wie weit sie von diesem Ziel entfernt ist, will Furrer nicht offen legen. Man sei aber zuversichtlich. Die Nominationsversammlung der Grünen ist im Januar, die eigentliche Wahl findet am 23. März 2014 statt.