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Nochmals rote Zahlen Zug rechnet mit einem Minus von fast 30 Millionen

Die Finanzlage bleibt auch 2019 schwierig, sagt der Finanzdirektor. Er hofft auf eine Steuererhöhung über zwei Jahre.

Seit Jahren schreibt Zug rote Zahlen und das dürfte auch nächstes Jahr so bleiben. Das Budget, das Finanzdirektor Heinz Tännler am Mittwoch vorgestellt hat, rechnet mit einem Minus von 29,5 Millionen Franken (Gesamtaufwand: 1,51 Milliarden).

Das Minus im Jahr 2019 soll aber das letzte sein. Ab 2020 werde der Kanton wieder mindestens ausgeglichene Rechnungen präsentieren können. Dafür soll das Paket «Finanzen 19» sorgen, das den Haushalt um rund 90 Millionen Franken entlasten würde. Die wichtigste Massnahme ist dabei eine befristete Steuererhöhung.

Regierung hält an zweijähriger Steuererhöhung fest

In der ersten Lesung hat der Kantonsrat die Steuererhöhung allerdings nur für ein Jahr bewilligt; der Regierungsrat setzt sich weiterhin für zwei Jahre ein. Die zweite Lesung steht noch aus.

Helfen soll aber auch die allgemeine Entwicklung. Dank der anhaltend guten Wirtschaftslage und des Bevölkerungswachstums rechnet der Regierungsrat wieder mit generell höheren Steuererträgen.

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