Novartis bündelt in Rotkreuz 400 Arbeitsplätze unter einem Dach

Novartis hat vier Geschäftseinheiten an einem neuen Standort in Rotkreuz konzentriert. Im Industriepark Suurstoffi arbeiten neu rund 400 Mitarbeitende von Novartis. Das rasante Wachstum von Rotkreuz bedeutet Freud und Leid für die Gemeinde.

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Bildlegende: Novartis realisiert 400 neue Arbeitsplätze in Rotkreuz zvg

Novartis hat vier ihrer Schweizer Geschäftseinheiten in Rotkreuz zusammengelegt. Im neuen Industrie-Areal «Suurstoffi» entstehen dadurch 400 neue Arbeitsplätze. Die früheren Standorte in Bern, Cham-Steinhausen und Hünenberg wurden geschlossen und die Aktivitäten für den Schweizer Markt an den neuen Standort in Rotkreuz verlegt.

Rotkreuz sei für Novartis ein idealer Standort wegen der zentralen Lage, sagt Pascal Brenneisen, Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis Schweiz. Die gut ausgebildeten Arbeiterinnen und Arbeiter sowie die Nähe zur Konkurrenz und zu Zürich seien weitere Faktoren für den Standortvorteil. In und um Zug habe es über 30 Pharma und Medizinal-Technikfirmen.

Grosse Herausforderung für die Gemeinde

Risch/Rotkreuz ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Aus dem einstigen Bauerndorf wurde ein gefragter Industriestandort. Rotkreuz habe aktuell etwa gleich viele Einwohnerinnen und Einwohner wie Arbeitsplätze, nämlich rund 10`000, sagt der Gemeindepräsident, Peter Hausherr, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Die grösste Herausforderung für die Gemeinde sei der Umgang mit den Pendlerströmen, die diese Entwicklung mit sich bringe.