Nur noch wenig Widerstand gegen Bauprojekt auf dem Bürgenstock

Das geplante Luxus-Hotel-Resort auf dem Bürgenstock kommt weiter voran. Diverse Einsprachen, welche es gegen einzelne Bauvorhaben gegeben hat, sind nun vom Tisch. Nur der Golfplatz bleibt ein Streitpunkt.

Bürgenstock aus der Vogelperspektive. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Um- und Neubau des Bürgenstock-Resorts kann weiter gehen. Keystone

«Die grossen Brocken, wie die Einsprachen gegen die geplante Energieleitzentrale und den Bau des Luxus-Hotels Icon sind nun vom Tisch. Die ehemalige Besitzer-Familie des Bürgenstocks wehrt sich nun nur noch gegen den Ausbau des Golfplatzes», so Bruno Schöpfer, Gesamtprojektleiter gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Der Neun-Loch-Golfplatz müsse dringend ausgebaut werden, er entspreche nicht mehr den nötigen Sicherheitsstandards. Man wolle Vertiefungen aufschütten und die Fläche vergrössern, damit mehr Leute gleichzeitig auf dem Platz spielen können. So wie der Golfplatz heute dastehe, könne man ihn nicht mehr wirtschaftlich betreiben, so Schöpfer weiter.

Gegen diese Ausbau-Pläne für den Golfplatz hat die Familie Frey Einsprache erhoben. Der Ausbau des Golfplatzes sei aber für den Fortschritt des gesamten Projekts nicht essenziell, betont Bruno Schöpfer. Man sei in der Schlussphase des Gestaltungsplans und werde wahrscheinlich Ende Jahr Prognosen zum Eröffnungstermin machen können.