«Oasen» in der Zentralschweiz öffnen ihre Türen

An den Europäischen Tagen des Denkmals öffnen in der Zentralschweiz viele Klöster, Schlösser oder Villen im Privatbesitz ihre Türen. So werden «Oasen» sichtbar gemacht, die sonst der Öffentlichkeit häufig nicht zugänglich sind. Darunter sind auch etliche Gärten und Parks.

Blick in einen Klostergarten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das ehemalige Kapuzinerkloster in Stans bietet am Wochenende einen Einblick in seine Gärten. Keystone

Für die Archäologin Judith Rickenbach sind Oasen in unserem Kulturkreis Orte, die sich vom Alltagsleben abheben. «Das müssen nicht unbedingt stille Gärten oder Klöster sein – auch das KKL Luzern ist für mich eine Oase der Kultur», sagt sie im Gespräch mit Radio SRF.

Die kulturellen Oasen leisteten einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden und seien Teil des materiellen und immateriellen Kulturguts, teilten die Denkmalpfleger von Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Zug mit.

In der ganzen Zentralschweiz werden am Wochenende gegen 40 solche Rückzugsorte zugänglich gemacht, die sonst nicht oder nicht auf diese Weise besichtigt werden könnten. Es werde ein reicher und oft wenig bekannter Bestand an Kulturdenkmälern des Landes vorgestellt, heisst es in der Mitteilung.

Die Europäischen Tage des Denkmals werden in der Zentralschweiz durch die Denkmalpflegen der Kantone organisiert. Ziel der Europäischen Tage des Denkmals ist es, in der Bevölkerung das Interesse an Kulturgütern und deren Erhaltung zu wecken.