Obwalden spricht 3 Millionen für Bekämpfung von Naturgefahren

Der Obwaldner Regierungsrat hat kantonale Beiträge in der Höhe von über 3 Millionen Franken gesprochen an fünf grössere Projekte, die vor Naturgefahren schützen sollen. Mitfinanzieren sollen die Projekte aber auch der Bund, die Gemeinden und andere Trägerschaften.

Zentralbahn oberhalb des Lungernsees. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schutzbauten sollen unter anderem in Lungern das Trassee der Zentralbahn und die Kantonsstrasse schützen. Keystone

Geplant ist in Lungern die Instandsetzung von Schutzbauten im oberen Einzugsgebiet des Gadenmattbachs. Diese schützen das Dorf, die Zentralbahn-Geleise und die Kantonsstrasse. Zudem werden für das Obsee-Dörfli alte Sperren ersetzt und oberhalb des Industriegebiets Walchi das Gelände angepasst zum Schutz vor Wasser und Geschiebe.

Ein weiteres Projekt ist die Sanierung der Melchaatobelstrasse durch Sachseln, Giswil und Lungern.

Die dortige Zufahrt zu den Kraftwerksanlagen im Kleinen Melchtal und für die Schutzwaldpflege wurde im Sommer 2015 von Unwettern beschädigt.

Daneben sollen in Giswil (Seligschwent) und Sachseln (Ebnet) jeweils eine Waldstrasse neu gebaut werden. Diese sollen die Zugänglichkeit der Gebiete für Forstarbeiter verbessern und Pflegemassnahmen in den Wäldern ermöglichen.

Regierung übernimmt Drittel

Der Kanton kommt für gut einen Drittel der Gesamtkosten auf, wie aus einer Mitteilung der Obwaldner Staatskanzlei vom Mittwoch hervorgeht. Daneben beteiligen sich der Bund, die jeweiligen Gemeinden und Projektträgerschaften an den Gesamtausgaben.