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Sparen bei der Kinderbetreuung Obwalden zahlt weniger für Tagesstätten und Horte

Kanton und Gemeinden senken ihre Beiträge um insgesamt 100'000 Franken. Eltern müssen künftig 15 Prozent mehr zahlen.

Bisher haben die Obwaldner Gemeinden und der Kanton zusammen jährlich rund 750'000 Franken an die familienergänzende Kinderbetreuung beigesteuert. Ab 2018 sollen es 100'000 Franken weniger sein.

Das ist eine der Massnahmen aus dem sogenannten Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakts, kurz KAP. Der Verteilschlüssel von 60 Prozent für die Gemeinden und 40 Prozent für den Kanton bleibe gleich, teilte der Regierungsrat am Donnerstag weiter mit.

Kein neues Tarif-Modell

Gleichzeitig werde der Elternbeitrag für die Betreuung in Kindertagesstätten und Tagesfamilien ab 2018 um 15 Prozent erhöht. Geprüft und verworfen worden sei zudem ein Wechsel zu einem sogenannt linear-progressiven Tarifmodell. Mit diesem hätten zu grosse Unterschiede zwischen den Tarifstufen vermieden werden können.

Der Obwaldner Regierungsrat verzichtet nun aber auf ein solches Modell. Aus zwei Gründen: die Softwarekosten, welche die Umstellung bei den Kindertagesstätten verursachen würde und der administrative Mehraufwand bei allen Beteiligten.

Geprüft werden soll stattdessen, ob die Methode zur Berechnung des Elternbeitrags geändert werden soll; dass künftig nicht mehr das steuerbare, sondern das anrechenbare Einkommen verwendet werden würde. Damit laut der Regierung eine gerechtere Tarifgestaltung möglich.

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