Obwaldner Parlament will mehr Sicherheit auf A8

Die Regierung soll sich zusammen mit dem Bund dafür einsetzen, dass die Sicherheit auf der nicht richtungsgetrennten Nationalstrasse besser wird. Ein Vorstoss von CSP-Kantonsrat Leo Spichtig wurde von Mitgliedern aus allen Fraktionen unterzeichnet.

Feuerwehr und Polizei bei Aufräumarbeiten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wegen der fehlenden Mittelleitplanke kommt es auf der A8 immer wieder zu schweren Unfällen. zvg

In weniger als zwei Jahren seien auf dieser Strasse bei Unfällen sechs Menschen ums Leben gekommen, heisst es in der Motion. Deshalb seien nun Sofort-Massnahmen nötig, aber auch längerfristige bauliche Anpassungen müssten geplant werden.

Konkret werden unter anderem Tempobeschränkungen oder getrennte Fahrbahnen vorgeschlagen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) wehrte sich bisher gegen eine Mittelleitplanke, weil dadurch die Rettung nach einem Unfall erschwert würde. Die Obwaldner Regierung trifft sich am 19. September mit dem Astra, um die Möglichkeiten zu besprechen.

Bericht zur Steuerstrategie

Weiter hat der Kantonsrat am Donnerstag die Regierung mit einem Bericht beauftragt, der weitere Auswirkungen der Steuerstrategie beleuchtet. Dabei soll es vor allem um Immobilienpreise, Wohnungsmieten und den Verkehr gehen. Erwartet würden eine Analyse sowie Vorschläge für konkrete Massnahmen.

Abgelehnt hat das Obwaldner Parlament hingegen die Einführung von Variantenabstimmungen bei Sachgeschäften. Eine Mehrheit im Rat war gleicher Meinung wie die Regierung, die an die Führungsaufgabe erinnerte. Dem Volk müssten klare Vorlagen unterbreitet werden, die mit Ja oder Nein beantwortet werden könnten.