Obwaldner Pensionskasse braucht Anpassungen

Die Personalversicherungskasse Obwalden - also die Pensionskasse - steht vor grossen Herausforderungen. Hauptproblem: Die demografische Entwicklung und der Rückgang der durchschnittlichen Kapitalrendite. Deshalb soll die Verordnung der Pensionskasse angepasst werden.

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Bildlegende: Die Menschen werden immer älter - das hat Auswirkungen auf die Pensionskasse. Keystone

Weil die Menschen immer älter werden, sollen die Umwandlungssätze der Pensionskasse gesenkt werden. Der Vorstand der Personalversicherungskasse Obwalden schlägt zudem vor:

  • Die Sparbeiträge müssen erhöht werden
  • Die Risikobeiträge sollen gesenkt werden
  • Der Wechsel von der Kollektivfinanzierung zur individuellen Finanzierung muss vorgenommen werden
  • Die Alters-Kinderrente soll gestrichen und bei der Invaliden-Kinderrente der Anspruch eingeschränkt werden

Die Arbeitgeberbeiträge sollen erhöht werden. Für den Kanton Obwalden als Arbeitgeber bedeutet dies jährliche Mehrkosten von rund 540'000 Franken. Die Arbeitnehmer sollen insgesamt mit rund 420'000 Franken belastet werden.

Die Vernehmlassungsfrist dauert bis 18. März 2016. Der Kantonsrat wird voraussichtlich am 19/20 Mai darüber beraten.