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Silvio Bonzanigo will es nochmals wissen - ohne Unterstützung der SVP
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 15.04.2020.
abspielen. Laufzeit 03:19 Minuten.
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Ohne Partei im Rücken Silvio Bonzanigo will auf unabhängiger Liste in Luzerner Stadtrat

  • Zwei Sitze sind noch zu vergeben bei der Wahl Ende Juni.
  • Neben den beiden Bisherigen Franziska Bitzi Staub (CVP) und Manuela Jost (GLP) treten auch Judith Dörflinger (SP) sowie Skandar Khan (Juso) und Jona Studhalter (Junge Grüne) an.
  • Die SVP hatte nach dem dürftigen Abschneiden ihres Kandidaten Silvio Bonzanigo entschieden, beim zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten.
  • Silvio Bonzanigo wird trotzdem an der Wahl teilnehmen, mit Unterstützung der Liste Chance Littau-Reussbühl.

SRF News: Silvio Bonzanigo, Sie sind als Vertreter der SVP neu ins Stadtparlament gewählt worden. Nun treten Sie ohne Wissen Ihrer Partei auf einer unabhängigen Liste für die zweite Runde bei der Stadtratswahl an. Kommt sich das nicht in die Quere?

Silvio Bonzanigo: Nein, das kommt sich nicht in den Weg. Die SVP hat entschieden, dass sie den Kandidaten zurückzieht, dann kann sie ihn auch nicht auf einer anderen Liste unterstützen. Die Liste Chance Littau Reussbühl hat auch einen ganz anderen Fokus, nämlich die Vertretung der Interessen dieses Stadtteils. Die SVP ist eine bürgerliche Partei mit einem profilierten Parteiprogramm.

Die Partei wusste aber nichts von Ihrere Kandidatur. Sie haben sie nicht informiert.

Natürlich wussten sie davon. Ich nehme an, die Parteileitung nimmt die Kandidaturen auf anderen Listen auch wahr. Insofern wäre es Sache der Parteileitung gewesen, auf mich zuzukommen und zu fragen, wie sich dies mit meiner Kandidatur auf der unabhängigen Liste verträgt.

Ist das für Sie kein schwieriger Start in die neue Legislatur als Mitglied der SVP Fraktion im Stadtparlament?

Da sehe ich kein Problem. In der Fraktion werden wir einen guten Austausch haben. Über die Parteileitung haben wir vielleicht nicht optimal kommuniziert. Wir müssen uns in der Partei über das wenig überzeugende Wahlergebnis unterhalten und uns nicht über die Interessen einzelner Leute austauschen.

Das Gespräch führte Beat Vogt.

Regionaljournal Zentralschweiz, 15.4., 17:30 Uhr;

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