Organisierter Widerstand gegen Wolf und Co. in der Zentralschweiz

Nutz- und Jagdtiere in der Zentralschweiz sollen besser vor Grossraubtieren geschützt werden. Dies fordern Initianten einer neuen Vereinigung. Diese soll im November offiziell gegründet werden.

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Bildlegende: Fotofallenbild des inzwischen erlegten Urner Wolfs vom April 2016. zvg/Sicherheitsdirektion Kanton Uri

Die Initianten aus fünf Zentralschweiter Kantonen verlangen, dass Wölfe, Bären und Luchse zum Schutz der Landwirtschaft leichter reguliert werden können.
Die Gründungsversammlung der Vereinigung zum Schutz von Jagd- und Nutztieren vor Grossraubtieren in der Zentralschweiz (VSvGZ) ist für den 18. November in Rothenthurm SZ geplant, wie die neun Initianten auf ihrer Webseite schreiben. Zu ihnen zählen die Sörenberger Tourismusdirektorin Carolina Rüegg sowie Landwirte und Schafhalter aus Uri, Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Luzern.

Die Wiederansiedlung von Grossraubtieren in der Schweiz führe speziell in den Berg- und Randregionen zu einem zunehmenden Problem in der Land- und Alpwirtschaft und verunsichere die Bevölkerung, schreiben die Initianten.

In den Kantonen Graubünden, Wallis, Tessin, Waadt, Freiburg, St. Gallen, Glarus und Appenzell bestehen bereits ähnliche Vereine. Im Herbst 2015 wurde ein nationaler Dachverband gegründet.