Paul Winiker: «Die SVP muss in der Regierung vertreten sein»

Der Krienser Gemeindepräsident Paul Winiker soll der SVP wieder zu einem Regierungsratssitz verhelfen. Der 59-Jährige gilt als konsensorientiert. Keine Kompromisse machen will Paul Winiker bei der Steuerstrategie. Für ihn ist vielmehr ein «Marschhalt» bei den staatlichen Leistungen angezeigt.

Für Paul Winiker ist klar: Kantonsrat und Regierung haben in den letzten Jahren zu viele Leistungen beschlossen. Der SVP-Politiker und Krienser Finanzvorsteher will deshalb bei den Ausgaben ansetzen. Die Steuerstrategie in Frage zu stellen, ist für ihn der «falsche Weg».

Bekämpfen will Paul Winiker auch die «Fehlentscheide im Bildungswesen». Die Gemeinden sind aus seiner Sicht entmündigt worden und hätten nichts mehr zu sagen.

Auch im Gesundheitswesen geht «der Föderalismus» verloren. Es werden Aufgaben den Gemeinden delegiert, welche diese kaum bezahlen könnten. Als Beispiel nennt Paul Winiker die Pflegefinanzierung, welche Kriens viel Geld gekostet habe.

Politische Karriere

  • seit 2007: Gemeinderat und Finanzchef in Kriens / Kantonsrat
  • seit 2012: Gemeindepräsident von Kriens

Berufliche Karriere

  • Studium Wirtschaftswissenschaften
  • 1991-2002: leitende Funktionen in der Telekommunikationsindustrie
  • 2002-2012: selbständiger Wirtschaftsberater

Persönlich

  • Verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Kriens
  • Hobbies: Sport, Fasnacht, Traditionen pflegen

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr