Petra Gössi ist neue Parteipräsidentin der FDP

Die FDP-Delegierten haben Petra Gössi am Samstag einstimmig zur Parteipräsidentin gewählt. Die Schwyzer Nationalrätin aus Küssnacht tritt die Nachfolge von Philipp Müller an. In ihrer Antrittsrede betonte sie die Wichtigkeit von Eigenverantwortung.

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Bildlegende: Petra Gössi aus Küssnacht präsidiert die FDP Schweiz. Keystone

Auch an der Spitze der drittstärksten Partei will Gössi nicht zur Berufspolitikerin mutieren. Ihren Job als Juristin beim Zürcher Vermögensverwaltungs- und Beratungsunternehmen Baryon will die Schwyzerin auf jeden Fall behalten.

Gössi, die seit 2011 im Nationalrat sitzt, politisiert im rechten Flügel der FDP. Einen Namen machte sie sich bisher vor allem als Finanzpolitikerin und Interessenvertreterin der Geberkantone beim Nationalen Finanzausgleich (NFA). Im Sommer 2014 provozierte sie mit der Forderung, Schwyz solle die NFA-Beiträge auf ein Sperrkonto einzahlen.

Gössi war von 2004 bis 2011 Mitglied des Schwyzer Kantonsparlaments, die letzten drei Jahre präsidierte sie die FDP-Fraktion. Seit 2012 ist sie Präsidentin der FDP-Kantonalpartei in Schwyz. Dieses Amt gibt sie kommende Woche ab.