Schwyzer Budget Plus 55 Millionen statt Minus 12 Millionen

Die Schwyzer Staatsrechnung 2016 ist besser ausgefallen als budgetiert: Die Rechnung schliesst statt mit einem Defizit von 55,2 Millionen Franken mit einen Ertragsüberschuss von 11,9 Millionen Franken. Ein Grund dafür dürfte die Steuererhöhung für Topverdiener sein.

Ein weisses Haus mit zwei roten Fahnen über dem Eingang. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Geldsegen für Schwyz war auch die Ausschüttung der Nationalbank. Hier flossen 12,4 Millionen in den Kanton. SRF

Die Rechnung von 2016 schliesst mit einen Plus von 11,9 Millionen Franken - statt wie budgetiert mit einem Defizit von 55,2 Millionen Franken.

Die Staatsrechnung weist einen Aufwand von 1,531 (Budget: 1,453) Milliarden Franken und einen Ertrag von 1,543 (1,397) Milliarden Franken aus, das teilt die Finanzdirektion mit. Der Regierungsrat habe von dem Ergebnis Kenntnis genommen, detailliert Bericht erstatten werde er Ende März.

Tiefe Ausgabekosten und höhere Steuererträge

Grund für das bessere Ergebnis sei die Budgetdisziplin. Beispielsweise bei den Hoch- und Tiefbauten oder den Personalkosten. Die Steuererträge der natürlichen Personen seien zudem um 65 Millionen Franken höher ausgefallen.

Zu den höheren Steuererträgen beigetragen hat auch die Steuergesetzrevision 2015, mit der die Steuern für grosse Einkommen erhöht wurden. Die Wirkung dieser Massnahme werde nun noch genauer angeschaut, sagte Finanzdirektor Kaspar Michel. Es habe ferner auch einige steuerlich bedeutende Zuzüge gegeben.

Zur Resultateverbesserung beigetragen hat auch die Ausschüttung der Nationalbank. Hier hatte Schwyz 0 Franken budgetiert, ausbezahlt wurden aber 12,4 Millionen Franken.