Polizeiverband begrüsst Änderungen bei der Luzerner Polizei

Der Verband der Luzerner Polizei nimmt die Wahl von Adi Achermann als Übergangs-Kommandant der Luzerner Polizei mit Wohlwollen zur Kenntnis. Auch mit den restlichen Umstrukturierungen ist Verbands-Präsident Federico Domenghini einverstanden.

Der Interims-Kommandant der Luzerner Polizei: Adi Achermann. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Interims-Kommandant der Luzerner Polizei: Adi Achermann. Keystone

Gestern nachmittag gab die Luzerner Regierung den Abgang des Polizeikommandanten Beat Hensler bekannt. Als Übergangslösung wird der Leiter Zentrale Dienste der Oberstaatsanwaltschaft Luzern, Adi Achermann, Kommandant. Dies ist allerdings nicht die einzige Neuerung bei der Luzerner Polizei.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

  • Der Polizeikommandant erhält einen vollamtlichen Vizekommandanten zur Seite gestellt.
  • Die Führung der Polizei, das Sicherheitsdepartement und der Verband der Luzerner Polizei werden enger zusammen arbeiten. Vorausslichtlich gibt es ein monatliches Treffen. Auch Funktionsänderungen und Stellenbesetzungen werden besprochen.
  • Bei Ermittlungen gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Polizei wird mit der Aargauer Polizei zusammengearbeitet. Dazu wird eine ensprechende Vereinbarung erarbeitet.
  • Die Nulltoleranz bezüglich übertriebener Geewalt bleibt. Falls Polizeiangehörige Gewalt anwenden, sollen die Vorgesetzten einschreiten.

Der Präsident des Luzerner Polizistenverbandes Federico Domenghini begrüsst die Neuerungen grundsätzlich. Die Stimmung im Korps sei gut, man sei zuversichtlich, dass jetzt wieder Ruhe einkehre.

«Ich find's gut, dass er weg ist»

Eine kleine Umfrage des Regionaljournals hat ergeben, dass auch viele Luzernerinnen und Luzerner die neusten Entwicklungen begrüssen: «Hensler hat Fehler gemacht. Es ist nur konsequent und gut, dass er weg ist», heisst es zum Beispiel.