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Legende: Audio Die moderne Variante der Alterswohnung abspielen. Laufzeit 03:36 Minuten.
03:36 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 28.01.2019.
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Quartier Schweighof Kriens Wohnen für Senioren - die Spitex plante mit

Was brauchen ältere Menschen, damit sie möglichst lange in ihrer Wohnung bleiben können? Der Schweighof soll es zeigen. Mit einem besonderen Gebäude fürs Wohnen im Alter.

Es ist ein Grossprojekt gleich in der Nähe des Bahnhofs Mattenhof in Kriens: das neue Quartier Schweighof. Im Jahr 2024 sollen dort 17 Gebäude mit rund 600 Wohnungen stehen. Die Investoren - die Krienser Erbengemeinschaft Theiler - möchten ein durchmischtes Quartier, wo Familien, aber auch jüngere und ältere Menschen wohnen.

Teil des Projekt ist deshalb auch das Gebäude für Senioren. Entwickelt wurde es in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kriens. Mit knapp 50 Wohnungen ist der grösste Teil des Gebäudes für selbstständige Senioren vorgesehen. Für solche, die nicht mehr ganz mobil sind und deshalb in älteren Häusern ohne Lift Mühe hätten, sagt der Krienser Sozialvorsteher Lothar Sidler.

Eingangsbereich mit Rollator-Parkplatz

Die Wohnungen im neuen Schweighof-Gebäude seien aber auch sonst auf ältere Menschen abgestimmt. Denn bei der Konzeption der Wohnungen hat auch die Spitex mitgeplant. «Der Eingangsbereich ist speziell wichtig», gibt der Leiter der Spitex Kriens, Hannes Koch, ein Beispiel: «Man muss mit dem Rollator gut eintreten können und dann auch Platz haben, um ihn abzustellen, ohne dass er im Weg ist».

Vreni Theiler von der Investorengemeinschaft - im Hintergrund die Baustelle des Schweighof-Quartiers.
Legende: Ein Quartier im Entstehen: Vreni Theiler von der Investorengemeinschaft vor der Schweighof-Baustelle. SRF

Im neuen Gebäude sind auch zwei Alters-WG's geplant. Und auch die Heime Kriens sind integriert: mit 21 Pflegeplätzen. Die Zusammenarbeit mit Spitex und Heim sorgt auch dafür, dass rund um die Uhr eine Notfallbetreuung garantiert ist.

Obwohl das Haus für ältere Bewohnerinnen und Bewohner vorgesehen ist, verspricht sich Vreni Theiler von der Investorengemeinschaft eine Durchmischung. So sind auch Gemeinschaftsräume und ein Bistro vorgesehen, die vom ganzen Quartier benutzt werden können. Und in den umliegenden Gebäuden wird es Familien- und Studentenwohnungen geben. Theiler hofft, dass sich die Quartierbewohner so treffen werden: «Wenn man dort flaniert, soll man miteinander reden und gemeinsam etwas unternehmen können.»

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