Rachmaninoff-Villa Hertenstein soll zum Museum werden

Eine Stiftung will das Haus als Kulturzentrum und Museum führen. Auch ein Sponsor für die Kosten wird gesucht: Die Stiftung hofft auf den russischen Staat.

Blick auf die Villa in Hertenstein Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Villa «Senar» in Hertenstein soll ein Kulturzentrum und ein Rachmaninoff-Museum beherbergen. srf

Der russische Staat als Gönner - für die Rachmaninoff-Stiftung wäre das eine ideale Lösung. Tatsächlich scheinen entsprechende Verhandlungen bereits weit fortgeschritten zu sein.

Unter Dach und Fach sei indes noch nichts, sagt Markus Kaufmann, der Luzerner Anwalt der Stiftung, gegenüber Radio SRF. Sollte diese Art der Finanzierung nicht möglich sein, müsste die Stiftung völlig andere Wege suchen.

Die Villa hatte der russische Komponist Sergej Rachmaninoff in den dreissiger Jahren bauen lassen - im damals hochmodernen Bauhaus-Stil. 1939 verliess Rachmaninoff die Schweiz.

Gegenwärtig lebt die Witwe seines Enkels Alexandre in dem Haus. Natalie Rachmaninoff möchte die Villa in eine Kulturstätte umwandeln und so der Öffentlichkeit zugänglich machen.