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Niklas Joos: «Rund 75 Leute haben ein Dosimeter bestellt»
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Radon-Kampagne Der Kanton Uri und das radioaktive Gas

Radon kommt in Gebirgskantonen besonders häufig vor. Der Kanton Uri sensibilisiert deshalb die Bevölkerung.

Es kommt natürlich vor und breitet sich in Kellern oder Wohnungen aus: Das radioaktive Gas Radon. Atmet man zu viel davon ein, kann es zu Lungenkrebs führen.

Da Radon in Berggebieten häufiger vorkommt, macht der Kanton Uri mit einer Kampagne auf die Gefahren von Radon aufmerksam. Urnerinnen und Urner können beim Kanton ein so genanntes Dosimeter bestellen, mit dem sie in ihren Häusern die Radonkonzentration selber messen können. Dosimeter sind kleine Kästchen mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern, die während der Heizperiode drei Monate ungestört an derselben Stelle aufgestellt bleiben müssen.

Vor allem in Wohnräumen kann es gefährlich werden

«Im Schnitt sind es etwa 15 bis 20 Prozent der Gebäude im Kanton Uri, in denen die Radonbelastung über dem Grenzwert liegt», sagt Niklas Joos, Leiter der Abteilung Immissionsschutz des Urner Amts für Umweltschutz. Wenn die Werte nur im Keller zu hoch sind, sei dies nicht so schlimm, sagt Joos. Anders im Wohnraum: In diesem Falle lohne es sich, Gegenmassnahmen zu ergreifen. So könne man Naturkeller aufheben oder die Belüftung mit einem Ventilator verbessern.

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