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Legende: Audio Bildungsdirektor Michael Stählin: «Wir wollen den Gemeinden entgegenkommen.» abspielen. Laufzeit 02:54 Minuten.
02:54 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 06.06.2019.
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Regierung setzt Vorstoss um Schwyzer Schulklassen werden grösser

2011 senkte die Regierung die Richtzahl von 25 auf 22 Schüler pro Klasse. Jetzt hebt sie sie wieder an.

Der Schwyzer Regierungsrat hat sich für grössere Klassen an der Volksschule entschieden. In einer Regelklasse an der Primarschule etwa können künftig 25 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden - statt 22 wie bisher.

Die Richtzahl war erst 2011 gesenkt worden. Ein politischer Vorstoss im Kantonsparlament forderte die Regierung nun aber auf, die Zahl wieder anzuheben. Damit steigt nämlich auch die Mindestschülerzahl einer Klasse, die bei 50 Prozent der Richtzahl liegt. Das heisst: Neu muss erst am 13 Schülerinnen und Schülern eine eigene Klasse geführt werden - bislang war schon ab elf Schülern eine neue Klasse nötig.

Kosten für die Lehrerbesoldung sinken

Der Effekt der Neuerung: Gerade in den Schulen grösserer Gemeinden sind nun grössere, aber dafür weniger Klassen nötig. Mit der Folge, dass die Kosten für die Besoldung der Lehrpersonen sinken. «Kleinere Klassen bedeuten mehr Lehrpersonen, mehr Lehrpersonen bedeuten höhere Lohnkosten», sagt Michael Stähli, Bildungsdirektor des Kantons Schwyz. Der Kanton übernimmt 20 Prozent der Lehrerbesoldung, für den Rest kommen die Gemeinden auf.

Auf kleinere Gemeinden mit nur wenigen Schülerinnen und Schülern hat diese Neuerung keinen Einfluss - sie sind von der Regel ausgenommen. «Uns ist wichtig, dass kleinere Gemeinden die Schule weiterhin im Dorf haben können, auch wenn sie die Mindestschülerzahl in einer Klasse nicht erreichen», sagt Michael Stähli.

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