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Zentralschweiz «Religion und Ethik ist in der heutigen Zeit unverzichtbar»

Sparen auf Kosten des Religionskunde- und Ethikunterrichtes an den Luzerner Obergymnasien: Dieses Vorhaben der Luzerner Regierung sorgt für breite Kritik. Eine Petition verlangt den Verzicht auf diese Sparmassnahme. Unterricht in religiösen und ethischen Fragen sei gerade heute wichtig.

Legende: Audio Benno Bühlmann verteidigt Religion und Ethik abspielen. Laufzeit 05:23 Minuten.
05:23 min, aus Regi LU vom 10.11.2014.

Die Abschaffung des Fachs Religionskunde und Ethik an den Obergymnasien und Kurzzeitgymnasien sei ein Fehler, erklärt Benno Bühlmann im Gespräch mit Radio SRF. Er ist Präsident der kantonalen Fachschaft «Religionskunde- und Ethik» und unterrichtet selber an der Kantonsschule Alpenquai in Luzern.

Gerade in einer Zeit, die von fundamentalistischen Strömungen geprägt ist, sei es wichtig, dass junge Menschen sich mit religiösen und ethischen Fragen beschäftigen können.

In der Bevölkerung ist das Unverständnis gross.
Autor: Benno BühlmannLehrer für Religionskunde und Ethik

Die vorgesehenen Einsparungen von rund 500'000 Franken ab dem Schuljahr 2016/17 stünden in keinem Verhältnis zum Verlust, den der Verzicht auf den Unterricht bedeute.

Dass bereits über 5200 Unterschriften für ihre Petition zusammen gekommen sind, zeige die Besorgnis in der Bevölkerung über die geplante Sparmassnahme der Regierung. Auch im Parlament wird ein entsprechender Vorstoss eingereicht.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Zumindest Einer der bemerkt hat, dass es ohne Ethik doch nicht funktioniert, ich erinnere mich an Andere, die immer bestrebt waren, solch 'private' Dinge von Schulen fernzuhalten, solches sei, wie z.B. Sexualität, nach Möglichkeit einfach zu igorieren. Es sei schliesslich Aufgabe der Eltern, oder alleinerziehender Mütter, auch solcher, die Shiva + ESO konsultieren, ihre Kinder, religiös und kulturell, auch sexuell, in bestmöglicher Art, aufs Leben vorzubereiten. Es funktioniert, man sieht's gut.
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  • Kommentar von M. Kaiser, Rebstein
    Gratuliere Herr Bühlmann ! Wir wollen keine ethiklose, geldgiere Wachstumsproleten züchten , wir wollen Menschen die zum Wohle des gesamten Volkes tätig sind .
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    1. Antwort von Rutli Wise, Aellgi
      @M.Kaiser - auch Rutli ist dieser Ansicht. Leider ist heute die Gier nicht mehr wegzudenken - (siehe auch die Schulkinder mit den neusten "Handys, Kleider und Schuhe von NIKE usw.) Rutli hat grosse Zweifel an der "Gesellschaftsethik". Die Gesellschaft betrifft ja auch sämtliche andere Zweige!!!
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