Resort Andermatt: Urner Regierung sieht kein Problem

Das Tourismusresort Andermatt sei als gesamtes Projekt von sämtlichen Bewilligungsinstanzen bestätigt worden. Die Urner Regierung betont deshalb auch, dass die 24 Luxus-Villen durch die Zweitwohnungs-Initiative nicht tangiert seien.

Erste Luxus-Villa des Andermatt Swiss Alp Ressorts im Rohbau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Bau der Luxus-Villen sind nicht von der Zweitwohnungs-Initative betroffen. Keystone

Anders hatte dies ein Raumplanungsexperte in der Sendung «Rundschau» am Mittwoch beurteilt. Die Luxus-Villen seien nicht bereits bewilligt, der Detaillierungsgrad der Sondernutzungszonen sei zu gering. Franz Weber, der Vater der Zweitwohnungsinitiative, hatte darauf mit einer Prozessflut gedroht.

Renaturierte Militärbrache

Das Projekt sei allein deshalb als Einheit zu sehen, weil nur dank des gesamten Projekts umfangreiche Renaturierungen auf einer Militärbrache möglich geworden seien, argumentiert hingegen Justizdirektorin Heidi Z'graggen. Das Resort sei nicht einfach auf der grünen Wiese realisiert worden. Zudem hätten sämtliche Instanzen das gesamte Bauprojekt bereits bewilligt.