Romy Ineichen: «Sprache wird heute zu wenig gepflegt»

Romy Ineichen wurde 1962 in Stans geboren und arbeitet seit 23 Jahren als Korrektorin für Zeitungen und Verlage. Sie ist diplomierte Übersetzerin und Korrektorin und lebt in Giswil.

Porträtbild von Romy Ineichen, Korrektorin aus Giswil Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Romy Ineichen schaut Autorinnen und Zeitungsmachern genau auf die Finger. SRF

Als Ausgleich zur kopflastigen Arbeit liebt Romy Ineichen die Natur. Sie verbringt viel Zeit in ihrem Garten, aber auch mit ihrem Westernpferd. Dieses hat amerikanisches Blut - ein Vorfahre des Pferdes spielte vor mehr als 30 Jahren im Film «The Wolfer» von Angy Burri mit.

Romy Ineichen ist überzeugt, dass sich die Sprache ständig verändert. Sprache werde heute aber zu wenig gepflegt, der ständige Zeitdruck führe zu einer zunehmenden Verrohung.

Eine besondere Vorliebe für bestimmte Themen beim Korrigieren habe sie nicht. Aber man merke schon: «Männer bevorzugen sportliche Themen und Frauen eher kulturelle», so Romy Ineichen.