Sanierung der Kehrsitenstrasse verzögert sich

Das 17-Millionen-Projekt sei für den Kanton Nidwalden und die Gemeinde Stansstad wichtig. Deshalb sei es sinnvoll, dass sich jetzt auch die Regierung damit auseinandersetzt. Dies teilt die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Spaziergänger auf der schmalen, kurvigen Strasse zwischen Stansstad und Kehrsiten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die schmale Strasse zwischen Stansstad und Kehrsiten liegt in Schutzgebieten (Archivbild). Keystone

Die Regierung werde sich Mitte November mit der getroffenen Variantenauswahl beschäftigen und das weitere Vorgehen festlegen. Das 17-Millionen-Franken-Vorhaben wird deshalb noch nicht im Oktober öffentlich aufgelegt.

Die Kehrsitenstrasse entlang des Vierwaldstättersees ist eine Kantonsstrasse und liegt in Schutzgebieten. Der Verkehrsweg von historischer Bedeutung befindet sich in einem Gebiet mit einer Erdkrötenpopulation und einem Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Die Strasse dient als einzige Erschliessung des Weilers Kehrsiten.

Einzige Erschliessungsstrasse für die Anwohner von Kehrsiten

Die enge und steinschlaggefährdete Strasse soll ab Herbst 2019 für über 17 Millionen Franken saniert werden. Die 1878 in den Felsen geschlagene Strasse dient als Wander- und Naherholungsweg und als Erschliessungsstrasse für die Anwohner von Kehrsiten.

Das Projekt umfasst Massnahmen für den Steinschlagschutz, die Verkehrsqualität, den Amphibienschutz und zur Instandsetzung der Strasse.