Sanierung der Lorzentobelbrücke um zehn Jahre verschieben?

In den nächsten Jahren soll die Kantonsstrasse ins Zuger Lorzental saniert werden. Geplant war bisher, die Strasse zusammen mit der Lorzentobelbrücke zu sanieren. Jetzt steht aber zur Debatte, die Arbeiten an der Brücke rund zehn Jahre zu verschieben.

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Bildlegende: Die Lorzental-Kantonsstrasse (rot) muss saniert werden. ZVG

Die Kantonsstrasse zwischen Zug und Ägeri muss im Bereich der Lorzentobelbrücke bis zum Schmittli saniert werden. Ausserdem war bislang auch geplant, die Lorzentobelbrücke zu sanieren.

Diskutiert wurden bislang zwei Varianten: Einerseits eine Sanierung in einem Zuge während dreier Jahre mit Umleitung über Allenwinden. Oder anderseits in zwei Etappen während dreieinhalb Jahren und wechselnder Umleitung.

Am Montagabend stellte der Zuger Baudirektor Heinz Tännler an einer Veranstaltung in Allenwinden eine dritte Idee vor: Nämlich eine Sanierung in zwei Etappen - allerdings mit zehn Jahren Abstand.

«Die Lorzentobelbrücke muss nicht jetzt saniert werden. Laut Experten kann diese Sanierung gut noch zehn Jahre warten.» Deshalb schlägt der Baudirektor vor, dass man zuerst die Strasse und rund zehn Jahre später die Brücke sanieren soll. Diese Variante empfehle er dem Kantonsrat.

Kosten würden alle drei Varianten rund 55 Millionen Franken. Das Geschäft wird anfangs des kommenden Jahres im Kantonsrat behandelt. Baustart sollte spätestens 2018 sein.