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Die Regierung begründet ihre Ausbaupläne in Horw
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 18.06.2020.
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Sanierung und Ausbau in Horw Kanton Luzern will Bau des Hochschulcampus an AG auslagern

Der Kanton hält an seiner Idee fest: Er will den Campus nicht selber sanieren und ausbauen. Kritik kommt nur von links.

Es stehen grosse Investitionen an im Luzernischen Horw. Einerseits plant der Kanton, den bereits bestehenden Standort des Departements Technik und Architektur der Hochschule Luzern zu sanieren – andererseits soll am gleichen Ort neu auch die pädagogische Hochschule zu stehen kommen. Denn diese ist zurzeit auf acht verschiedene Standorte in der Stadt Luzern verteilt.

Beides zusammen ergibt dann – in zehn Jahren – den neuen Hochschulcampus Horw, wo über 4000 Studentinnen und Studenten ihre Ausbildung absolvieren sollen. Es ist ein Grossprojekt: Der Kanton rechnet mit Kosten von 365 Millionen Franken.

Kanton verspricht sich mehr Flexibilität

Die Idee das Kantons ist es aber, den Campus nicht selber zu bauen, sondern dafür eine eigene AG zu gründen. Diese bliebe zwar vollständig im Besitz des Kantons, aber sie sei flexibler und «kann rascher auf aktuelle Entwicklungen reagieren, als dies der Kanton im Rahmen der politischen Prozesse tun könnte», schreibt die Regierung.

Die Idee ist in der Vernehmlassung zumeist positiv aufgenommen worden. Nur die SP und Grünen sind skeptisch: Sie befürchten, dass der Kanton an Einfluss verlieren würde. Als nächstes hat nun das Parlament das Wort: Für die Gründung der «Immobilien Campus Luzern-Horw AG» beantragt die Regierung einen Kredit von 54 Millionen Franken. Stimmt das Parlament zu, kommt es dann im Frühling 2021 zu einer Volksabstimmung.

Je über 2000 Studentinnen und Studenten

In Horw sollen zwei Hochschulen zusammenkommen und den neuen Campus bilden:

  • Technik und Architektur: Das Departement Technik und Architektur ist bereits in Horw angesiedelt und besteht seit über 60 Jahren. Aktuell werden auf dem Campus Horw rund 2000 Studierende ausgebildet und etwa 1000 Personen absolvieren eine Weiterbildung. 500 Personen arbeiten in der Lehre und der Forschung. Die Bauten sind insbesondere in energetischer Hinsicht nicht mehr modern. Zudem herrscht seit Jahren Raumnot.
  • Pädagogische Hochschule: 2019 hatte die PH Luzern 2300 Studierende und bildete in ihren Kursen 9300 Lehrpersonen und Bildungsfachleute aus und weiter. Die PH Luzern ist heute an acht Adressen in der Stadt Luzern eingemietet, unter anderem in der Sentimatt und im Uni/PH-Gebäude beim Bahnhof. Der Umzug nach Horw soll auch die Raumsituation an der Universität Luzern verbessern.

Regionaljournal Zentralschweiz, 18.06.20, 12:03 Uhr;

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