Zum Inhalt springen
Inhalt

Zentralschweiz «Scheitern bedeutet nicht das Ende»

Das Vögele Kulturzentrum in Pfäffikon widmet sich in einer Ausstellung dem Thema «Scheitern». Theo Wehner war Professor an der ETH Zürich und ist Mit-Kurator der Ausstellung «Ein Knacks im Leben. Wir scheitern...und wie weiter». Er sagt: «Es kann nicht alles zum Erfolg werden».

Abstrakte Ausstellungsobjekte zum Thema «Scheitern» im Vögele Kulturzentrum
Legende: Ausstellungsobjekte zum Thema «Scheitern» im Vögele Kulturzentrum ZVG/Vögele Kulturzentrum

In der Ausstellung befassen sich Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema Scheitern. Theo Wehner, Mit-Kruator, beschäftigt sich seit Jahren mit der psychologischen Fehlerkultur. «Ich kann mir eine Gesellschaft vorstellen, die positiv mit dem Scheitern umgeht und nicht den Erfolg verherrlicht. Scheitern bedeutet nicht das Ende», sagt Theo Wehner im Gespräch mit Radio SRF.

«Scheitern macht keine Freude»

Es könne nicht alles zum Erfolg werden, sagt Wehner weiter. «Wir haben ein sehr gutes Gedächtnis für das, was uns nicht gelungen ist. Wie haben ein viel schlechteres Gedächtnis für das was uns im Leben gelingt».

Für die Ausstellung haben sich Theo Wehner und seine Mit-Kuratorinnen Simone Kobler und Ulrike Wehner Exponate ausgesucht, die etwas mit dem Thema zu tun haben. «Wir haben und bei allen Werken gefragt, was hat dieses nun mit dem Scheitern zu tun? Ich hoffe, dass die Museumsbesucher sich dies ebenfalls bei jedem Exponat überlegen».

Die Ausstellung «Ein Knacks im Leben. Wir scheitern...und wie weiter» im Vögele Kulturzentrum in Pfäffikon dauert vom 20. November 2016 bis zum 26.März 2017.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.