Schnee und Glatteis sorgen für viele Unfälle

Die schneebedeckten und teilweise eisigen Strassen sind für viele Autofahrer eine Herausforderung. Es kam in den letzten 48 Stunden zu Dutzenden von Unfällen. Die Polizei bemängelt nicht wintertaugliche Autos und unangemessenes Fahrverhalten.

Ein Unfallauto mit eingedrückter Motorhaube. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Es kam am Wochenende zu vielen Unfällen. Bei den meisten blieb es bei Blechschäden. zvg

Die Polizei spricht von «ausserordentlich» vielen Unfällen. Alleine im Kanton Obwalden mussten über 20 Unfälle registriert werden. Dazu kamen teilweise starke Verkehrsbehinderungen.

«Wir mussten auch Strassen sperren, weil stecken gebliebene Autofahrer Schneeketten montierten», sagt Sepp Kost von der Kantonspolizei Obwalden. Hauptgründe für die vielen Unfälle seien unangepasste Geschwindigkeiten und falsche Ausrüstungen. «Es gibt immer noch Autofahrer, die mit Sommerreifen im Schneegestöber unterwegs sind», sagt Sepp Kost.

Bahn ohne grössere Probleme

Auf dem Schienennetz kam es zwar vereinzelt zu Verspätungen, gravierende Probleme sind aber nicht zu verzeichnen.

Vor allem die Kälte kann den Stellwerken und Weichen zusetzen. Die Zentralbahn setzt deshalb auf beheizte Weichen. «Bei sämtlichen Weichen, die ersetzt werden müssen, werden beheizbare Weichen eingebaut». So könne die Zentralbahn auch ohne grössere Probleme auf höher gelegenen Strecken fahren, wie zum Beispiel nach Engelberg oder Richtung Brünig.

Kältester Morgen 2014

Der Wochenstart war der kälteste Morgen des ganzen Jahres. Laut SRF Meteo wurde vielerorts auch im Flachland fast minus 20 Grad gemessen. Die Temperaturen werden vorläufig kaum über den Gefrierpunkt steigen.