Schönes Wetter: VBL-Kunden stiegen um auf's Velo

Die Luzerner Verkehrsbetriebe VBL haben im vergangenen Jahr die Konkurrenz durch Velos und E-Bikes zu spüren bekommen. Die VBL sprechen von einer «stagnierenden Entwicklung».

Drei Blauweisse Busse auf Busperrons Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Besonders die Trolleybusse, die vielfach für Kurzstrecken benutzt werden, waren weniger gefragt. SRF

Zwar transportierten die VBL-Busse mit 46,3 Millionen Fahrgästen 0,2 Prozent mehr Personen. Die Zahl der auf VBL-Linien gefahrenen Kilometer verringerte sich allerdings auf 110,3 Millionen von 110,4 Millionen im Vorjahr. Mögliche Gründe seien laut VBL das schöne Wetter im vergangenen Jahr, das wohl viele Fahrgäste zum Umsteigen auf das Velo bewegt habe. Besonders spürbar war das bei den Kurzstrecken, welche weniger genutzt wurden.

Finanziell konnten die VBL 2015 ihre Ziele erreichen. Unter dem Strich verdienten sie 1,1 Millionen Franken, der Gewinn bewegt sich auf Vorjahresniveau. Für Gewinn haben unter anderem Erträge aus anderen Leistungen wie zum Beispiel Bahnersatzfahrten gesorgt. Der Umsatz verringerte sich um 0,8 Prozent auf 83,2 Millionen Franken. Abstriche gab es bei den Beiträgen aus der öffentlichen Hand.

Die VBL beschäftigten im vergangenen Jahr 481 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das sind 25 mehr als im Vorjahr. Insgesamt betrieb das Unternehmen 145 Busse.