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Legende: Audio Dustin Gwerder, US-Schwinger am ESAF, im Portrait abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 22.08.2019.
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Schwinger aus Übersee Exoten am ESAF wollen «kein Kanonenfutter» sein

Als einer von acht amerikanischen oder kanadischen Schwingern nimmt Dustin Gwerder am Schwingfest in Zug teil.

Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest treten fünf Teilverbände an. Zu diesen hinzu kommt eine Delegation aus acht Schwingern aus den USA und Kanada. Sie trainieren unter ganz anderen Bedingungen und die mögliche Konkurrenz lebt meilenweit entfernt. Sie alle haben Schweizer Wurzeln, was beim Blick auf die Namensliste auffällt:

Die acht Amerikaner und Kanadier am ESAF

Name (Alter)WohnortGrösse / GewichtBeruf
Betschart Andrew (25)Modesto, Kalifornien, USA
193 cm / 109 kgWasserversorgung
Gwerder Dustin (26)Reno, Nevada, USA
185 cm / 85 kgFeuerwehrmann / Rettungssanitäter
Schallberger Jacob (23)Stockton, Kalifornien, USA
186 cm / 96 kgIngenieur
Widmer Steve (27)Manteca, Kalifornien, USA
168 cm / 85 kgSportlehrer
Badat Roger (25)
Kingsey Falls, Quebec, CAN
176 cm / 95 kgLandwirt
Badat Thomas (22)
Kingsey Falls, Quebec, CAN174 cm / 85 kgLandwirt
Brönnimann Kyle (27)
Kingsey Falls, Quebec, CAN188 cm / 115 kg
Landwirt
Koch John (28)
Saint-Pascal, Ontario, CAN
194 cm / 113 kg
Landwirt

Vater ist Kranzschwinger

Einer davon ist Dustin Gwerder aus Reno im US-Bundesstaat Nevada. Der 26-Jährige ist der Sohn von Urs Gwerder, der vor der Auswanderung in die Staaten an drei Eidgenössischen teilgenommen hat. Der heutige Coach wisse, dass die «Wrestler» nicht Schwinger seien wie diejenigen von hier. Doch: «Kanonenfutter sind sie nicht. Die vier Boys schwingen seit sie fünf sind. Ohne weiteres umfallen werden die nicht», ist Urs Gwerder überzeugt.

Ich hoffe der eine oder andere kann positiv überraschen.
Autor: Urs GwerderEx-Schwinger und Coach des Teams USA

Er sei schon nervös vor diesem Grossanlass, meint Sohn Dustin. Er hofft, dass er und seine Kollegen in Zug das Bestmögliche schaffen. Die Übungsmöglichkeiten in Amerika seien neben Krafttraining begrenzt. Die Schwinger würden sich fünf- bis sechsmal im Sommer an Schwingfesten treffen.

Ich habe zwei Kollegen, die mit mir schwingen. Aber sie sind Ringer, die nur schwingen, damit ich trainieren kann.
Autor: Dustin GwerderSchwinger aus den USA

In den letzten zwei Monaten haben sich die Teilnehmer am Eidgenössischen aber öfters als üblich getroffen. Dafür habe Gwerder längere Strecken in Kauf nehmen müssen. Doch das waschechte Schwingen auf Sägemehl bleibt für die «Wrestler» eine Seltenheit.

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