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Schwyz bremst Bund aus Kantonsregierung heisst Einsprachen gegen Bundes-Asylzentrum gut

Das Übergangs-Asylzentrum des Bundes im Wintersried bei Schwyz bleibt blockiert – obwohl Schwyz die Baubewilligung längst erteilt hat.

Wie der «Bote der Urschweiz» am Donnerstag berichtete, haben mehrere Anwohner und Gewerbetreibende beim Kanton Beschwerde gegen die Baubewilligung eingereicht, die die Gemeinde Schwyz bereits im vergangenen Jahr erteilt hatte. Der Kanton habe diese Beschwerden nun gutgeheissen.

Die Schwyzer Kantonsregierung bestätigte dies auf Anfrage. Das bedeutet nun, dass der Schwyzer Gemeinderat nochmals über die Bücher muss. Es geht dabei unter anderem um die Frage, ob die Lärmschutzbestimmungen eingehalten würden; in unmittelbarer Nähe zum geplanten Asylzentrum verkehrt die Gotthard-Bahnlinie.

Der Kanton war von Anfang an dagegen

Die Schwyzer Kantonsregierung hatte sich bereits im Vorfeld gegen ein Bundes-Asylzentrum Wintersried gewehrt. Diese abwehrende Haltung der Regierung habe aber keinen Einfluss auf die Gutheissung der Beschwerden gehabt, sagt Volkswirtschaftsdirektor Andreas Barraud: «Unsere Aufgabe ist es, Beschwerden im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens sachlich und neutral zu beurteilen. Das haben wir getan.»

Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), das für die Errichtung von Bundesasylzentren zuständig ist, will die neue Situation zuerst analysieren – dann will es entscheiden, ob es den Fall ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiterzieht.

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