Schwyzer FDP öffnet ihre Listen für SVP - und nicht für CVP

Bei den Wahlen in die Schwyzer Regierung lädt die FDP die Kandidaten der SVP ein, auf ihre Liste zu kommen. Die CVP bleibt aussen vor, weil sie mit drei Kandidaten antritt und damit die FDP gefährde.

Die FDP des Kantons Schwyz teilte am Mittwoch mit, sie werde die drei Kandidaten der SVP bei entsprechender Einhaltung des Gegenrechtes auf die FDP-Liste nehmen. SVP-Wahlkampfleiter Roland Lutz sagte auf Anfrage, seine Partei werde vom Angebot gerne Gebrauch machen.

Die FDP schreibt, die Zusammenarbeit mit der SVP sei im Sinne einer bürgerlichen Politik und ein Bekenntnis zur Konkordanz.

Demnach stünden wie bisher der SVP drei Sitze in der Kantonsregierung zu, die FDP und CVP hätten auf je zwei Mandate Anrecht. Der Anspruch der CVP auf drei Sitze und damit der Angriff auf einen Regierungssitz der FDP könne nicht akzeptiert werden.

Die CVP entschied sich für ein Dreierticket und strebt damit einen Sitzgewinn an. Über eine SP-Kandidatur entscheiden die Delegierten am 8. Januar.