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Der Weg zum Schweizer Pass Schwyzer Gemeinden bürgern ganz unterschiedlich ein

Die 30 Gemeinden handhaben die Prüfungen zum Bürgerrecht unterschiedlich. Und auch bei den Gebühren gibt’s Differenzen.

Wer sich im Kanton Schwyz einbürgern lassen will, muss je nach Gemeinde ganz unterschiedliche Prozedere absolvieren. Auch bei den Kosten kommt es darauf an, in welcher Gemeinde der Gesuchsteller wohnt. Die Unterschiede sind gross, das zeigt die Antwort der Schwyzer Regierung auf eine Anfrage aus dem Kantonsparlament.

Wer den Schweizer Pass möchte, muss belegen können, dass er oder sie Bescheid weiss über Geschichte, Geografie oder das politische System in der Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde. Um dies zu überprüfen, gehen die 30 Gemeinden im Kanton Schwyz ganz unterschiedlich vor.

Welche Kriterien hier genau gelten, wollten zwei SP-Kantonsräte genauer wissen. Die Regierung hat nun Antworten geliefert:

  • 4 Gemeinden schicken die Einbürgerungswilligen zur schriftlichen Prüfung ins Berufsbildungszentrum
  • 10 Gemeinden führen eine mündliche Prüfung durch auf der Gemeindekanzlei
  • 14 Gemeinden verlangen beide Prüfungen
  • 2 Gemeinden (Illgau und Riemenstalden) konnten der Regierung keine Angaben liefern, da noch keine Einbürgerungen nach neuem Recht erfolgt sind

Auch bei den Kosten für eine Einbürgerung ist die Spannweite breit im Kanton Schwyz. Die Gebühren für eine Einzelperson bewegen sich zwischen 1550 Franken und 4300 Franken. Hier fällt auf: Am teuersten ist eine Einbürgerung in der Gemeinde Vorderthal, am günstigsten in der Nachbargemeinde Innerthal.

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