Kesb Schwyz Schwyzer Kantonsrat sagt Nein zur «Kesb-Initiative»

Im Kanton Schwyz will die SVP, dass das Vormundschaftswesen wieder zurück an die Gemeinden geht. Der Kantonsrat hat am Mittwoch die sogenannte «Kesb-Initiative» klar mit 63 zu 30 Stimmen abgelehnt. Die SVP konnte in dieser Frage keine Verbündeten gewinnen. Das letzte Wort hat das Stimmvolk.

Der Schwyzer Kantonsrat lehnt die «Kesb-Initiative» klar ab. Das letzte Wort hat das Schwyzer Stimmvolk. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Schwyzer Kantonsrat lehnt die «Kesb-Initiative» klar ab. Das letzte Wort hat das Schwyzer Stimmvolk. Keystone

Die Initiative verlangt, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) wieder von den Gemeinden geführt wird. Diese soll aus Gemeindevertretern und Fachpersonen bestehen und «bürgernah» entscheiden. Die Initiative mitlanciert hat der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander.

Die Schwyzer Regierung hat bereits ihre Ablehnung zur sogenannten «Kesb-Initiative» bekanntgegeben. Nun hat am Mittwoch auch der Schwyzer Kantonsrat mit Ablehnung reagiert. Die SVP konnte keine andere Partei für ihr Anliegen gewinnen. Das letzte Wort hat nun das Schwyzer Stimmvolk an der Urne.